Skandal: Apple könnte jetzt auch Südtirol verklagen!


Brixen/Südtirol: Nachdem Apple in Deutschland, genauer gesagt in Bonn, das Familien Café Apfelkind mit einem Anwaltschreiben einzuschüchtern versuchte, steht nun zu befürchten, dass auch Südtirol, genauer gesagt Brixen, das nächste juristische Ziel des amerikanischen Konzerns werden könnte. Eine nicht genannte Quelle, spielte mir kürzlich dieses Foto zu, welches eindeutig belegt, dass hier über Kurz oder Lang Ärger ins Haus stehen dürfte. 

Der Eisackweg in Brixen
Klingt es nicht ein wenig wie iSack?

Vor nicht allzulanger Zeit hatte Apple bereits erfolgreich einem hessischen Unternehmen per einstweiliger Verfügung wegen markenrechtlicher Verwechslungsgefahr untersagen lassen, einen Eierbecher eiPOTT zu nennen. Der Firmenbesitzer wollte seinerzeit in einem Hauptsacheverfahren klären lassen, ob die von Apple  angemeldeten Ansprüche eine  sachliche Grundlage hätten. Trotzdem musste der Artikel umbenannt werden in Pott, der mittlerweile aber auch in der Version 2.0 vorliegt.

Ein Einheimischer aus Brixen erklärte, dass die Namensähnlichkeit des Flusses Eisack weniger mit einem etwaigen Apple-Produkt zu tun habe, als es vielmehr eine Reminiszenz an den 1726 verstorbenen britischen Physiker Newton sei. Im Gemeinderat werde derzeit geklärt, ob man auf das Ei verzichten könne. Allerdings würde dies bedeuten, dass zahlreiche Schilder, Landkarten, Wandertafeln und Einträge in der Literatur (insbesondere in Bezug auf das weltbekannte Eisacktal) geändert werden müssten. Man sehe aber durchaus auch die Gefahr, dass der Anbau von Äpfeln in Südtirol ein Dorn im Auge des amerikanischen Konzerns sein könnte, der derzeit ja hauptsächlich durch Klagen gegen alles und jeden auf sich aufmerksam mache. Es bleibe abzuwarten, wann diesem Konzern endlich Einhalt geboten werde. 

Anm.: dieser Artikel ist eine Glosse – etwaige Klagen gegen mich oder mein Blog sind sinnlos 🙂

Advertisements

Ein Kommentar zu „Skandal: Apple könnte jetzt auch Südtirol verklagen!

  1. Beim Artikel zum Apfelkind-Café sind mir vor allem zwei Dinge aufgefallen: dass sich die Kommentare ziemlich glatt aufspalten in emotional-empörte Bauchreaktionen von Markenrechtslaien und differenzierte, sachliche Kommentare von Juristen; und als zweites die schlechte Qalität des Zeitungsartikels, der sich in Tonfall und Informationsgüte bei Sensationsjournalismus ansiedelt und genau auf die brav folgenden Reaktionen im Kommentarbereich abzielt.

    Und im Fall Koziol muss ich ehrlich sagen: der Eierbecher im klaren iPod-Design mit Namen eiPott ist sicher witzig, aber auch ganz schön frech in fremden Gärten gewildert. Da kann ich Apple eine Reaktion nicht verdenken.

    Gefällt mir

Was meinst Du dazu?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s